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Baukonstruktion II und Entwerfen

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QUARTIER AM TRESOR - BACHELORTHESIS/AP3 SOMMER 2026

April 15, 2026

ENDABGABE

Beginn: Dienstag, 07.07.2026, bis 24 Uhr
Ort: OLAT
Mindestleistungen: Schwarzplan 1:5000, Lageplan 1:500, Gesamtgrundriss Erdgeschoss 1:500,
Gesamtansicht 1:500, Gesamtquerschnitt 1:500, Grundrisse/Ansichten/Schnitte 1:200, Fünftafelprojektion/Details 1:50/1:20/1:10, perspektivische Darstellungen (blattfüllend), städtebauliche Modelle 1:1000 und 1:500, Vertiefungsmodell nach Absprache

PRÄSENTATION BACHELORTHESIS

Beginn: Dienstag, 14.07.2026, 14 Uhr
Ort: Gebäude 01, Raum 090

VORLESUNG

Beginn: Donnerstag, 10 Uhr
Ort: Gebäude 1, Raum 006

Der anstehende Transformationsprozess des Bundesbankareals in Frankfurt eröffnet ein außergewöhnliches Entwurfsfeld an der Schnittstelle von Architektur und Stadt. Mit dem perspektivischen Rückzug der Deutsche Bundesbank aus ihrer denkmalgeschützten Zentrale wird ein großmaßstäblicher, bislang monofunktional geprägter Standort für eine grundlegende Neuordnung verfügbar. In seiner Lage, seiner infrastrukturellen Anbindung und seiner räumlichen Prägung birgt das Areal das Potenzial, zu einem eigenständigen Stadtbaustein weiterentwickelt zu werden.

Die Entwurfsaufgabe nimmt diese Ausgangslage zum Anlass, ein neues urbanes Quartier mit dem Schwerpunkt Wohnen zu formulieren. Dabei ist nicht allein die Bereitstellung von Wohnraum gefragt, sondern die Entwicklung eines differenzierten städtebaulichen Gefüges, das unterschiedliche Maßstabsebenen, Typologien und Freiräume in ein präzises Verhältnis setzt. Gefordert ist ein ausgewogenes Zusammenspiel von Dichte und Offenheit, von gebauter Struktur und landschaftlicher Einbindung sowie von privatem Rückzug und kollektiver Nutzung.

Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf der architektonischen Qualität des Entwurfs. Die räumliche Komposition soll über die reine Organisation hinausgehen und eine klare Ordnung ebenso wie atmosphärische Dichte entfalten. Proportion, Maßstäblichkeit und Sequenz werden zu entscheidenden Entwurfsparametern, die sowohl im Städtebau als auch im Einzelbaukörper wirksam werden. Zugleich ist die Wertigkeit des Bauens zu reflektieren: Materialität, konstruktive Logik und Dauerhaftigkeit sind nicht als additive Aspekte zu verstehen, sondern als integrale Bestandteile eines ganzheitlichen architektonischen Ansatzes.

Im Zentrum steht die Auseinandersetzung mit dem Weiterbauen im Bestand und im Stadtraum: Wie kann die vorhandene bauliche Substanz in eine neue Wohnnutzung überführt werden und welche Ergänzungen sind erforderlich, um ein robustes und zugleich anpassungsfähiges Quartier zu entwickeln. Gesucht wird ein architektonischer Beitrag, der aus der Transformation des Ortes eine eigenständige stadträumliche Identität entwickelt und dabei langfristige Perspektiven für das Wohnen in der Stadt formuliert.

EUROPÄISCHE SCHULE - ENTWURF/MASTERPROJEKT SOMMER 2026 →

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