KORREKTUREN WÖCHENTLICH
Beginn: Donnerstag, 13:00 Uhr
Ort: Gebäude 1, Raum 170
VORLESUNG WÖCHENTLICH
Beginn: Donnerstag, 10 Uhr
Ort: Gebäude 1, Raum 006
ENDPRÄSENTATIONEN
Beginn: 03. und 04.02.2026, 10 Uhr
Ort: Gebäude 1, Stern
ABGABELEISTUNGEN OLAT 28.01.2026 BIS 24 UHR
Schwarzplan 1:5000, Lageplan mit Dachaufsichten, Erschließung und Vegetation (ohne Schattendarstellung) 1:1000, Gesamtgrundriss, Gesamtansicht und Gesamtquerschnitt 1:500 (nach Absprache in der Korrektur), alle zum Verständnis des Entwurfes notwendigen Grundrisse, Ansichten und Schnitte (Ausrichtung an Blattkante - nicht genordet) 1:200, Fassadendetail (3- oder 5-Tafel-Projektion) 1:50
Präsentationspläne mit perspektivischen Darstellungen, Skizzen und Modellen (städtebauliches Modell 1:1000, Strukturmodell/Fassadenmodell - nach Absprache in der Korrektur) sind zur Präsentation am 03. und 04.02.2026 mitzubringen und abzugeben.
Die Abgabeleistung der Bachelorthesis umfasst eine zusätzliche Perspektivische Darstellung oder ein weiteres im Detail ausgearbeitetes entwurfprägendes Element.
Die Semesteraufgabe zielt auf die Entwicklung eines Siedlungsmodells, das den üblichen suburbanen Wohnformen eine alternative Haltung entgegensetzt. Gesucht ist ein Entwurf, der Wohnen nicht als Addition privater Parzellen versteht, sondern als räumliche und soziale Praxis, die Gemeinschaft, Alltag und Nachbarschaft sichtbar macht. Statt Rückzug und Vereinzelung stehen räumliche Qualität, gemeinschaftsfähige Strukturen und ein bewusstes Miteinander im Fokus.
Das Projektgebiet liegt am Übergang zwischen offener Landschaft und Einfamilienhausgebiet. Daraus ergibt sich die doppelte Aufgabe, ein eigenständiges, identitätsstiftendes Quartier mit städtebaulicher Dichte zu entwickeln und zugleich die Offenheit des Landschaftsraums zu bewahren. Die Siedlung soll als organisiertes, gemeinschaftliches Lebensfeld mit der Umgebung in Beziehung treten und dennoch eine eigene räumliche Haltung zeigen.
Vorbild sind Projekte wie die Housing Pilotengasse (Herzog & de Meuron) oder SAAL Bouça (Álvaro Siza), die räumliche Dichte, Übergänge zwischen privat und öffentlich sowie robuste, aneignungsfähige Strukturen vereinen. Diese Prinzipien sollen interpretiert, nicht kopiert werden.
Der Entwurf soll verschiedene Wohnformen und Lebensphasen berücksichtigen, gemeinschaftliche Räume und Freiflächen integrieren und differenzierte Übergänge zwischen privat und öffentlich schaffen. Ziel ist ein eigenständiges räumliches und soziales Gefüge, das Landschaft und Nachbarschaft erweitert und ein zeitgenössisches Verständnis von Wohnen als kollektive kulturelle Praxis formuliert.